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09.09.2022
Gesprächskonzert
Christa Mayer, Mezzosopran und gefeierte Wagner-Sängerin, im Gespräch mit Prof. Konrad Jarnot, Professor für Gesang an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf
9.9.2022, 18.30 Uhr, Teerstegenkirche Düsseldorf, Teerstegenplatz 1
Christa Mayer ist bekannt durch die großen Mezzosopran-Rollen in den Opern von Richard Wagner; so singt sie die Erda, Fricka und Waltraute im Ring des Nibelungen oder die Brangäne in Tristan und Isolde. Seit 2008 ist Christa Mayer mit diesen Rollen ständiger Gast bei den Bayreuther Festspielen.
 
2020 wurde sie zur Kammersängerin der Sächsischen Staatsoper ernannt.
 
Christa Mayer studierte Gesang an der Bayerischen Singakademie und an der Hochschule für Musik und Theater München. Sie ist Preisträgerin unter anderem des Internationalen Wettbewerbs der ARD in München.
 
Musikalisch umrahmt wird der Abend von unseren Bayreuth-Stipendiaten 2022 und 2023 Julia Wirth, Jakob Kleinschrot, Florian Wugk und Gustas Raudonius, alle Studierende in der Klasse von Professor Konrad Jarnot. Sie werden uns Ausschnitte aus der Walküre und aus Tristan und Isolde vortragen.
 
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Die Teerstegen-Gemeinde ist aber dankbar für Spenden zugunsten des Fördervereins für die Kirchenmusik in der Teerstegen-Gemeinde e.V..
 
Der Richard-Wagner-Verband Düsseldorf freut sich, den Weltstar Christa Mayer zu diesem Gesprächskonzert begrüßen zu dürfen und lädt herzlich zu der Veranstaltung ein.


Aus der Kritik in der FAZ:

Wie Christa Mayer, die Große im Kleinsten, als Fricka das Wort „Blutschande“ singt, mit einem aggressiv nach außen gekehrten Ekel, aber leise, absolut zielsicher in ihrer sängerischen Intelligenz wie in der Kenntnis der wunden Punkte ihres Gatten – das muss ihm die Beine weghauen …“
(Jan Brachmann, Musikredakteur der Frankfurter Allgemeine Zeitung, in seiner Kritik der Walküre 2022 in Bayreuth)

Die große Heldin dieses Rings ist Christa Mayer. Nach ihrer Fricka im Rheingold und der Walküre sorgt sie nun mit der Szene der irregewordenen Waltraute für einen Höhepunkt. Sie fesselt durch Stimme, Sprache und Haltung. Konzentration entsteht. Man sieht, wovon sie singt, obwohl es nicht gezeigt wird. Es sind allein ersichtlich gewordene Taten der Musik. Genau das ist das Theater Richard Wagners.“ 
(Ders. in seiner Kritik zur Götterdämmerung 2022)